Bestie Plattendruck A1

Usher

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Die Einfachheit von Bühnenbild und Material rückt die Ganzkörperpuppen, Handpuppen und fratzenhaften Masken von Melanie Kuhl in den Vordergrund, die Kautz mit Stimme und Körpereinsatz zum Leben erweckt. Mit den Puppen durchwandert er die verwinkelten Abgründe der menschlichen Seele, zeigt sprachgewaltig, wie sich der Horror nicht nur im Hause Usher, sondern auch in der Psyche der Figuren entwickelt. Johns düstere Klanglandschaften halten sich derweil dezent und stimmig im Hintergrund. Erst zum Ende hin treten sie bedrohlich hervor, werden eindringlicher, wenn Roderick beginnt, seine Gestalt zu verlieren. Weserkurier

Kautz und John haben wiederholt begeistert. So auch dieses Mal. Immer geht es um Texte, die vielschichtig in die Tiefe gehen. John, der nicht nur Cello, Wavedrum und Keyboards spielte, sondern die Musik auch komponierte, Melanie Kuhl, die die spektakulär schönen Puppen und Masken baute und natürlich Kautz, unnachahmlich in Sprache und intensivem Spiel: Alle haben zusammen ein brillantes Stück geschaffen. Schleswig-Holsteinische Zeitung

IMG 4699Kautz gelingt es großartig, steigernde Mystik aufzubauen. Fantastisch wird er unterstützt durch John, der die zunehmende Grauenhaftigkeit im Hause Usher gekonnt vertont. Großer Applaus belohnte Musik und beeindruckende Puppenführung im ausverkauften Theater. Straubinger Tagblatt

Grandioses Solo für Sebastian Kautz, begleitet vom maskierten Gero John. Der verstärkt mit seinem Sound die morbid-düstere Atmosphäre, die auch Bühnenbild, Puppen und Masken von Melanie Kuhl ausdrücken. Das Zusammenspiel dieser drei Elemente macht den Reiz dieser Produktion aus, die von 500 Besuchern im Theater mit langanhaltendem Applaus gewürdigt wird. Mindener Tageblatt

Hier stimmt einfach alles. Ruhr Nachrichten

In den Mittelpunkt rückt die Lebensangst des alten Usher, der sich nicht mehr aus dem Schloss traut. Da trägt Kautz seine Puppe durch die Zuschauerreihen und lässt Usher ganz vorsichtig mit einem Finger die Hand einer Zuschauerin berühren. Man möchte vor Rührung mit der Puppe weinen. Fürther Nachrichten

Das Figurentheater zeigte Poes Geschichte in enger Geschlossenheit, ohne Pause, mit innerer Dramatik und hervorragender Einbeziehung der Atmosphäre, wie sie eine romantische Arabeske erfordert. Münsterländische Volkszeitung

IMG 4702Wenn Usher an vergangene Zeiten des Glanzes und der Pracht zurückdenkt, verliert die Gegenwart in einem Lied kurz ihren Schrecken. Auch fürs Publikum gibt es zwischendurch klug gesetzte kleine Erholungspausen. Dann löst sich die Anspannung der Zuschauer in einem befreienden Gelächter. Das man besonders genießt, weil man ja weiß, dass es einem schon im nächsten Moment im Halse stecken bleiben könnte. Bis am Ende der Tat- und Spielort von vermummten Gestalten desinfiziert wird. Und der anhaltende, begeisterte Applaus die letzten Schrecken verscheucht. WAZ Duisburg

Ein literarischer Leckerbissen, faszinierend umgesetzt. Hamburger Morgenpost

Das Stück fesselte und beeindruckte ein stark und mit höchster Anerkennung applaudierendes Publikum. Bühne Cipolla gelingt tief anrührendes Theater über einen, der weiß, er muss „verlieren im Kampf mit dem grässlichen Phantom Furcht“. Siegener Zeitung

Das Bühnenbild, die Figuren, die Musik und die darstellerische Spielfreude wachsen zu einer exzellenten Einheit zusammen. Von Anfang bis zum Ende baut sich ein Spannungsbogen auf, dem sich niemand entziehen kann. Wolfsburger Nachrichten

IMG 4707Schaurig-schöner Abend. Viel Applaus. Dülmener Zeitung

Mitreißend ist das facettenreiche Spiel von Kautz, der souverän zwischen seiner Rolle und der seiner jeweiligen Puppe wechselt und dabei die Fiktion immer wieder bricht und doch nie verlässt. Viele unausgesprochene Emotionen kommen in den aufwühlenden Cellomelodien von John zum Ausdruck, die Musik sagt das Unsagbare in dieser magisch-unwirklichen Welt. WAZ Herne

Poes Spuk-Kurzgeschichte passt zur Bühne Cipolla wie angegossen. Die Interpretation gelingt. Die Faszination zum Düsteren ist da. Verstörend und faszinierend zugleich. Rheinische Post

Warum sollte man sich so ein Stück antun? Weil sich der Mensch gerne gruselt? Es gibt noch mehr gute Gründe. 
Erstens: Das Haus Usher kann als Parabel auf die Ängste um das Haus Europa gelesen werden. Letzteres scheint noch relativ gut in der Welt zu stehen, aber ist das Fundament nicht schon wacklig und verrottet? Fressen nicht schon die Gräuel des Kolonialismus, der Ausbeutung, der hemmungslosen Gier und der Geschlechterhierarchie an den stabil erscheinenden Pfeilern?
Zweitens: Wenn jeder Mensch männliche und weibliche Anteile in sich trägt, wie ausbeuterisch gehen wir mit uns selbst um, wie inzestuös und gewalttätig? Wächst nicht aus diesem Dilemma die Angst, das Leben nicht leben zu können? Poe bringt in klarster Sprachschönheit außerdem mit den Fragen nach der Beseeltheit der Dinge ganz aktuell auch unser Verhältnis zur Natur auf den Tisch.
Drittens: Lehrt nicht jede wirklich gute Geschichte, dass die Menschen letzten Endes nur in solidarischer Zusammenarbeit vorankommen? In freundschaftlichem Miteinander? Im Streben nach Wissen und Wahrheit? So auch hier auf der Bühne: Aus Tod und Verfall wachsen Erkenntnis, Zärtlichkeit, Schönheit und die Kraft der Freundschaft. Schweinfurter Tageblatt

Viel Applaus für Bühne Cipolla, zu Recht, denn es ist ihr gelungen, Poes Schauergeschichte zu dramatisieren - heitere Momente nicht ausgeschlossen. Nürnberger Zeitung

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