Bestie Plattendruck A1

Usher

Usher MagdaWenn Sie auf den Zeitungsnamen klicken, können Sie die vollständige Kritik lesen!

Die Einfachheit von Bühnenbild und Material rückt die Ganzkörperpuppen, Handpuppen und fratzenhaften Masken von Melanie Kuhl in den Vordergrund, die Kautz mit Stimme und Körpereinsatz zum Leben erweckt. Mit den Puppen durchwandert er die verwinkelten Abgründe der menschlichen Seele, zeigt sprachgewaltig, wie sich der Horror nicht nur im Hause Usher, sondern auch in der Psyche der Figuren entwickelt. Johns düstere Klanglandschaften halten sich derweil dezent und stimmig im Hintergrund. Erst zum Ende hin treten sie bedrohlich hervor, werden eindringlicher, wenn Roderick beginnt, seine Gestalt zu verlieren. Weserkurier

Kautz gelingt es großartig, steigernde Mystik aufzubauen. Fantastisch wird er unterstützt durch John, der die zunehmende Grauenhaftigkeit im Hause Usher gekonnt vertont. Großer Applaus belohnte Musik und beeindruckende Puppenführung im ausverkauften Theater. Straubinger Tagblatt

In den Mittelpunkt rückt die Lebensangst des alten Usher, der sich nicht mehr aus dem Schloss traut. Da trägt Kautz seine Puppe durch die Zuschauerreihen und lässt Usher ganz vorsichtig mit einem Finger die Hand einer Zuschauerin berühren. Man möchte vor Rührung mit der Puppe weinen. Fürther Nachrichten

Wenn Usher an vergangene Zeiten des Glanzes und der Pracht zurückdenkt, verliert die Gegenwart in einem Lied kurz ihren Schrecken. Auch fürs Publikum gibt es zwischendurch klug gesetzte kleine Erholungspausen. Dann löst sich die Anspannung der Zuschauer in einem befreienden Gelächter. Das man besonders genießt, weil man ja weiß, dass es einem schon im nächsten Moment im Halse stecken bleiben könnte. Bis am Ende der Tat- und Spielort von vermummten Gestalten desinfiziert wird. Und der anhaltende, begeisterte Applaus die letzten Schrecken verscheucht. WAZ Duisburg

Ein literarischer Leckerbissen, faszinierend umgesetzt. Hamburger Morgenpost

Schaurig-schöner Abend. Viel Applaus. Dülmener Zeitung

Mitreißend ist das facettenreiche Spiel von Kautz, der souverän zwischen seiner Rolle und der seiner jeweiligen Puppe wechselt und dabei die Fiktion immer wieder bricht und doch nie verlässt. Viele unausgesprochene Emotionen kommen in den aufwühlenden Cellomelodien von John zum Ausdruck, die Musik sagt das Unsagbare in dieser magisch-unwirklichen Welt. WAZ Herne

Viel Applaus für Bühne Cipolla, zu Recht, denn es ist ihr gelungen, Poes Schauergeschichte zu dramatisieren - heitere Momente nicht ausgeschlossen. Nürnberger Zeitung

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