Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik

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FotoKleistHeinrich von Kleist wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Er verlor früh seine Eltern und trat mit 15 Jahren in das Potsdamer Garderegiment ein. Trotz Beförderung zum Leutnant entwickelte er eine zunehmende Abneigung gegen das Militär und schied 1799 freiwillig aus dem Dienst. Nach ein paar Semestern Philosophie, Physik und Mathematik trat er in den preußischen Staatsdienst ein, nicht aus Überzeugung, sondern weil er sich mit der Offizierstochter Wilhelmine von Zenge verlobt hatte und zeigen wollte, dass er eine Ehefrau ernähren konnte.

Er begann mit dem Schreiben und beschäftigte sich - tief beeindruckt vom Geist der Aufklärung - mit Immanuel Kant und übernahm dessen Überzeugung, dass es keine objektive Erkenntnis geben könne. Diese Einsicht löste bei ihm eine ernsthafte Irritation aus ("Kantkrise"). Im Herbst 1801 griff Kleist das von Jean-Jacques Rousseau propagierte Ideal einer naturverbundenen Lebensweise auf und trug sich mit dem Gedanken, ein Leben als einfacher Bauer in der Schweiz zu führen. Als er sich zu diesem Zweck im April 1802 auf der Aare-Insel bei Thun niederließ, löste Wilhelmine die Verlobung.

Kleist machte die Bekanntschaft von Goethe, Schiller, Tieck und Wieland. Letzterer erkannte Kleists Talent als Dichter und holte ihn 1803 nach Oßmannstedt bei Weimar. Doch Kleist hielt es nirgendwo lang aus. Nach einem vorübergehenden Aufenthalt bei der Familie von Schlieben in Dresden (und einer kurzen Affäre mit der Tochter Henriette) reiste er nach Paris, wo er an seinen dichterischen Fähigkeiten zweifelte und an Freitod dachte.

Er war Mit-Herausgeber der "Berliner Abendblätter", deren Erscheinen bald darauf wegen Zensurschwierigkeiten eingestellt werden musste. 1807 wurde er als vermeintlicher Spion festgenommen und verbrachte einige Monate in französischer Festungshaft. Zunehmend vereinsamt, ohne literarischen Erfolg, an menschlichen Bindungen zweifelnd und mit der politischen Lage hadernd, fand Heinrich von Kleist in der unheilbar krebskranken Henriette Vogel eine Freundin, die bereit war, mit ihm zu sterben. Am 21. November 1811 erschoss er sie und sich am Ufer des Kleinen Wannsees bei Potsdam.

Mehr zum Leben und Schaffen von Heinrich von Kleist.

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